Pressemitteilungen

10.04.2017

Neue Rolle der Autophagosomen bei Neurodegeneration entschlüsselt

Durch den Nobelpreis für Medizin 2016 sind sie richtig bekannt geworden: Autophagosomen, jene Membranbläschen, die in Zellen für die Müllentsorgung zuständig sind und gleichzeitig Nährstoffe liefern. Auch Forscher des Leibniz-Instituts für Molekulare Pharmakologie (FMP) in Berlin und des Forschungszentrums CECAD in Köln beschäftigen sich mit den Abbau- und Recyclingprozesssen und sind ihnen jetzt auf verblüffende Weise nahe gekommen: Es sind nämlich Autophagosomen, die Wachstumssignale wie BDNF aus als Axone bezeichneten Nervenzell-Fortsätzen rückwärts zum Zellkörper transportieren und so die Bildung neuer verzweigter Nervenfortsätze anregen und für das Überleben der Nervenzellen sorgen. Fehlen diese Taxis, kommt es zum Untergang von Nervenzellen im Gehirn. Die neue Entdeckung wirft zum einen ein völlig neues Licht auf die Rolle der Autophagosomen, und zum anderen weckt sie Hoffnung auf neue Behandlungsmöglichkeiten für Alzheimer und andere neurodegenerative Erkrankungen. Die Ergebnisse der Arbeit wurden soeben in der renommierten Fachzeitschrift „Nature Communications“ publiziert.

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03.04.2017

Verlässlicher wissen, was hilft

Warum ist die Übertragung präklinischer Forschungsergebnisse in den klinischen Nutzen für Patienten derzeit noch immer so unbefriedigend? Woran liegt es, dass so viele experimentelle Ansätze für neue Therapien und diagnostische Verfahren im Umsetzungsprozess in die praktische Anwendung scheitern? Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung (BIH) zeigen in einer aktuellen Untersuchung, dass ein flexibles Studiendesign die Effizienz präklinischer Studien signifikant verbessern kann. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe sind in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals PlosBiology* publiziert.

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23.03.2017

Hochrangige Auszeichnung vom Europäischen Forschungsrat für Thomas Jentsch

Zum zweiten Mal erhält Thomas Jentsch den ERC Advanced Grant. Der Mediziner und Physiker erforscht die Bedeutung von Ionenkanälen für Gesundheit und Krankheit.

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09.03.2017

Professor Ulrich Dirnagl wurde als erster Chair für das Center for Transforming Biomedical Research ernannt

Das Berlin Institute of Health (BIH) sucht für seine zentralen wissenschaftlichen Schwerpunkt¬themen die ersten Chairs, die als Gründungsdirektorinnen und -direktoren neuer Zentren eine herausragende Rolle am BIH einnehmen sollen. Aktuell sind fünf W3-Professuren auf Lebenszeit ausgeschrieben: für Digitale Gesundheit, für Klinisch-Translationale Wissenschaften, für Krankheitsmodellierung, für Genomische Medizin sowie für Zell- und Gentherapie. Die Berufungen erfolgen gemeinsam mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin im Rahmen eines fast-track-Verfahrens. Professor Ulrich Dirnagl wurde als erster Chair für das Center for Transforming Biomedical Research ernannt.

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03.02.2017

Nahrung stets im Blick: Forscher zeigen an neuronalem Schaltkreis, warum unsere Gedanken immerzu ums Essen kreisen

Die Suche nach Nahrung ist ein Urinstinkt von Mensch und Tier. Aber was sich dabei genau im Gehirn abspielt, war bislang unbekannt. Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) in Berlin und dem Exzellenzcluster NeuroCure konnten nun die Wissenslücke schließen: Sie haben einen neuronalen Schaltkreis entdeckt, der den Hypothalamus von Mäusen beeinflusst und die Nahrungssuche aktiviert. Spektakulär daran ist, dass Gamma Oszillationen die Signale organisieren, und dass die Aktivierung des Signalwegs unabhängig vom Hunger ist. Der Fund wurde per Optogenetik ans Licht gebracht und erlaubt ein völlig neues Verständnis von biologischen als auch krankhaften Prozessen. Beispielsweise könnten neue Therapien gegen Essstörungen entwickelt werden. Die Forschungsergebnisse wurden soeben im Fachmagazin „Nature“ publiziert.

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16.01.2017

Ich glaube mich trifft der Schlag

Warum das Gehirn tut, was es tun soll, oder manchmal auch nicht

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13.01.2017

Nektar-Evolution: Quantität geht vor Qualität

Wissenschaftler der HU entdecken einen Mechanismus, der nicht-rationales Verhalten erklären könnte

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09.01.2017

Erinnerung auf molekularer Ebene erklären: Reinhart-Koselleck-Projekt für Volker Haucke

Der Molekulare Pharmakologe und Biochemiker Volker Haucke erhält eine Förderung von 900.000 EURO im Koselleck-Programm der DFG für hochinnovative Forschungen an Mechanismen der neuronalen Kommunikation.

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09.01.2017

Neue Therapie bei seltener Form der Hirnentzündung

Charité-Wissenschaftler behandeln erfolgreich Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis

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19.12.2016

Neuer Wirkstoff lindert neuropathischen Schmerz

Bei Menschen, die an Nervenverletzungen oder Erkrankungen wie der diabetischen Neuropathie leiden, kann die leichteste Berührung heftigen Schmerz auslösen. Ein Forschungsteam am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) hat nun einen Weg gefunden, wie sich der Schmerz bei Mäusen durch Injizieren eines neu gefundenen chemischen Wirkstoffs in die Haut unterdrücken lässt. Die Substanz hemmt einen Ionenkanal im Nervensystem, der verantwortlich ist für die Wahrnehmung leichten mechanischen Drucks. Nach Verletzungen führt eine Aktivierung dieses Kanals auch zu Schmerzen. Die neue Substanz lässt diese Art von neuropathischen Schmerz verschwinden. Die Methode könnte auch beim Menschen funktionieren.

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05.12.2016

Einstein-Zentrum für Neurowissenschaften nimmt Arbeit auf

Festakt zur Eröffnung und wissenschaftliches Symposium vom 8. bis 10. Dezember

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05.12.2016

ERC Starting Grant für interdisziplinäres Charité-Labor

Die Technik der optischen Mikroskopie hat wesentlich zur Begründung der Neurowissenschaften beigetragen. Aus der Forschung ist sie kaum wegzudenken. Allerdings: Bis heute bleibt die mikroskopische Bildgebung in lebenden Organismen auf Tiefen von weniger als einem Millimeter begrenzt. Der Grund dafür ist die Lichtstreuung. Diese Grenze aufzuheben und lebendes Gewebe in tieferen Schichten, beispielsweise in der Hirnrinde, sichtbar zu machen, das hat sich die Forschergruppe um Prof. Dr. Benjamin Judkewitz vorgenommen. In den kommenden fünf Jahren stehen dem Labor nun 1,49 Millionen Euro des Europäischen Forschungsrates (ERC) zur Verfügung.

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05.12.2016

Neue Erkenntnisse zum Zusammenhang zwischen stressinduzierter Hirnaktivität und Erkrankungsschwere

Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) haben den Zusammenhang zwischen Stress und der Aktivität des Gehirns bei Multipler Sklerose untersucht. Sie zeigen, dass sowohl motorische Beeinträchtigungen als auch ein Verlust an Hirnsubstanz die Reaktion des Gehirns auf Stressreize widerspiegeln. Die Befunde könnten eine Erklärung für einen Zusammenhang zwischen psychischer Belastung und dem Fortschreiten von Multipler Sklerose liefern, der bereits in früheren Studien vermutet wurde. Die aktuelle Arbeit ist in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences* erschienen.

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18.11.2016

Jana Marie Schwarz von der Charité und Ingo Schuch von der Humboldt-Universität gewinnen beim Forum Junge Spitzenforscher 2016

Eine Wissenschaftlerin der Charité und ein Wissenschaftler der Humboldt-Universität zu Berlin überzeugen beim diesjährigen Wissenschaftswettbewerb „Forum Junge Spitzen-forscher“ zum Thema Digitalisierung in den Lebenswissenschaften. Beide belegen gemeinsam den mit jeweils 10.000 Euro dotierten ersten Platz.

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14.11.2016

Narkose verändert neuronale Choreographie

Neue Erkenntnisse über Aktivitätsmuster des Gehirns unter Anästhesie

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11.11.2016

Warum sind wir kitzlig?

Forscher der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) fanden heraus, was im Gehirn passiert, wenn wir gekitzelt werden und welche Hirnregionen für Kitzligkeit zuständig sind.

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10.11.2016

Ulrich Dirnagl erhält den Berliner Wissenschaftspreis

Der Leiter der Experimentellen Neurologie der Charité, Direktor des Centrums für Schlaganfallforschung Berlin und Forscher des Exzellenzclusters NeuroCure Prof. Dr. Ulrich Dirnagl ist am 7. November mit dem Berliner Wissenschaftspreis des Regierenden Bürgermeisters von Berlin 2016 ausgezeichnet worden.

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20.10.2016

Weshalb Nacktmulle keinen Entzündungsschmerz empfinden

Bei Verletzungen und Entzündungen entwickeln Nacktmulle nicht die normale Überempfindlichkeit gegenüber Temperatur-Reizen. Dafür ist eine winzige Veränderung im Rezeptormolekül TrkA verantwortlich, fand ein Forschungsteam vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) und vom Exzellenzcluster nun heraus. Die Ergebnisse haben auch Bedeutung für die Schmerztherapie beim Menschen.

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06.10.2016

Christian Spahn ist neues Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

In Anerkennung seiner wissenschaftlichen Leistungen ist Prof. Dr. Christian Spahn im Juni 2016 zum Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina gewählt worden. Damit hat er eine der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnungen erhalten, die eine deutsche Institution vergibt.

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26.09.2016

Nachwuchswissenschaftler mit SEED-Stipendium des KKNMS ausgezeichnet

32.000,- € für innovatives MS-Forschungsprojekt München/Mannheim, 26.09.2016 – Dr. med. Joseph Kuchling (Charité Berlin) ist der diesjährige Stipendiat des SEED-Programms des KKNMS. Er wurde am vergangenen Freitag im Rahmen des KKNMS-Symposiums beim DGN-Kongress in Mannheim ausgezeichnet. Für die Durchführung seines Forschungsprojekts wird der Nachwuchswissenschaftler sechs Monate von seinem Arbeitgeber freigestellt.

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22.09.2016

In Memoriam Uwe Heinemann

Prof. Dr. Uwe Heinemann passed away on September 8, 2016. As we grieve the loss of our colleague, mentor and friend, we remember his career and his impact.

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15.08.2016

Schnelle Reaktion dank „Präzisions-Protein“

Wissenschaftler von Freier Universität, Charité und Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie gewinnen neue Erkenntnisse zur Kommunikation zwischen Nervenzellen.

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09.08.2016

Matthias Endres ist neues Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

In Anerkennung seiner wissenschaftlichen Leistungen ist Prof. Dr. Matthias Endres im Juli 2016 zum Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina gewählt worden. Damit hat er eine der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnungen erhalten, die eine deutsche Institution vergibt.

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13.07.2016

Auf dem Weg zur kontrollierten Gentherapie

Einem Team um Dr. Mazahir T. Hasan, Wissenschaftler im Rahmen des Exzellenzclusters NeuroCure (AG Prof. Larkum), ist es nun an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung Heidelberg gelungen, einen Virus so zu programmieren, dass es das hierfür notwendige genetische Material zu Körper- oder auch Nervenzellen transportiert.

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12.07.2016

Nobelpreisträger Südhof: Grundlagenforschung und Chancen für Heilung

Medizin-Nobelpreisträger und Einstein BIH Visiting Fellow Prof. Dr. Thomas C. Südhof ist zu Gast an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Berliner Institut für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH).

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08.07.2016

Besser riechen dank „Zeitschaltung“ im Gehirn

Ähnliche Gerüche werden bei der Reizverarbeitung im Gehirn durch subtil modulierte Signale auseinandergehalten. Dafür sind Nervenzellen mit hemmenden Eigenschaften wichtig, wie jetzt Hirnuntersuchungen und Verhaltensstudien an Mäusen gezeigt haben.

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05.07.2016

Benjamin Judkewitz erhält Alfried Krupp-Förderpreis

Hochdotierter Preis für junge Hochschullehrer geht zum ersten Mal an Charité Wissenschaftler für seine Forschungen im Exzellenzcluster NeuroCure.

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28.06.2016

Berliner Forscher ermitteln ein Schlüsselprotein für Lernen und Gedächtnis

Der Mensch lernt sein Leben lang. Grundlage dafür ist die synaptische Plastizität, aktivitätsabhängige Veränderungen in den Verbindungen zwischen Nervenzellen. Eine aktuelle Untersuchung von Wissenschaftlern der Charité – Universitätsmedizin Berlin weist jetzt auf die zentrale Rolle eines bestimmten Proteins für die Plastizität hin. Die Ergebnisse der Studie sind in der Zeitschrift eLife* veröffentlicht.

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16.06.2016

Aktivierung von Glutamat-Rezeptoren erlaubt Einblicke ins Denken

Unser Gehirn ist ein Hochleistungsrechner. Einer der wichtigsten Akteure in diesem komplexen System ist der Glutamat-Rezeptor AMPAR: Er sorgt dafür, dass Neurotransmitter mit enormer Geschwindigkeit von Zelle zu Zelle übertragen werden. Forscher vom Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) in Berlin ist es nun gelungen, mittels Fluoreszenz-Resonanz-Energie-Transfer (FRET) den aktivierten Rezeptoren bei der Arbeit zuzuschauen. Dabei konnten erstmals Veränderungen in unerwarteten Bereichen des Rezeptors beobachtet werden. Niemals zuvor konnte die Aktivierung von AMPAR gleichzeitig optisch und elektrisch gemessen werden. Die technologische Neuheit verspricht tiefe Einblicke ins Denken, aber auch in diverse Krankheitsgeschehen. Im renommierten Fachmagazin „PNAS“* wurden die Forschungsergebnisse soeben veröffentlicht.

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02.06.2016

Lauschangriff auf die Sinne

Viele Arten von Sinnesinformationen gelangen über eine als „primär-sensorischer Kortex“ bezeichnete Struktur ins Gehirn. Die dortige Verarbeitung durch verschiedene Zellschichten beeinflusst Sinneswahrnehmungen und Verhaltensreaktionen. Die Forschungsgruppe von James Poulet am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) konnte den Informationsfluss zwischen den verschiedenen Schichten des Kortex erstmals an wachen, aktiven Mäusen beobachten. Ihre Forschungsarbeit, veröffentlicht in Cell Reports vom 2. Juni, gewährt neue Einblicke in die Verbindungen zwischen Sinnesreizen und Verhalten.

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06.04.2016

Hirnstimulation verbessert Sprachfähigkeit nach Schlaganfall

Studie mit Therapieansatz der elektrischen Hirnstimulation zeigt positive Effekte für Schlaganfall-Patienten

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19.02.2016

Ulrich Dirnagl wird mit dem renommierten Thomas Willis Lecture Award ausgezeichnet

Der Thomas Willis Lecture Award gehört zu den höchsten Auszeichnungen der American Stroke Association (ASA) und ehrt richtungsweisende Grundlagenforschung zum Thema Schlaganfall.

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27.01.2016

James Poulet gewinnt zweites Stipendium des Europäischen Forschungsrats

Der Gruppenleiter Dr. James Poulet vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) und dem NeuroCure Exzellenzcluster erhält eine weitere der begehrten Millionenförderungen des Europäischen Forschungsrats. Damit wird er die Integration von Sinneswahrnehmung im Gehirn erforschen.

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21.01.2016

Berliner Wissenschaftler prüfen Grundmuster von Entscheidungen

Unser Wille ist freier als bislang angenommen. In computergestützten Experimenten haben Hirnforscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin Entscheidungsabläufe am Beispiel von Bewegungen untersucht. Die entscheidende Frage: Lassen sich Prozesse im Gehirn wieder stoppen, wenn sie einmal angestoßen sind? Die Forscher kommen zu dem Schluss: Ja, bis zu einem gewissen Punkt, dem „point of no return“. Die Ergebnisse der Studie sind im aktuellen Fachmagazin PNAS* veröffentlicht.

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18.01.2016

Muskelschwäche: Berliner Wissenschaftler entschlüsseln Defekte in der seltenen Erbkrankheit Myotubuläre Myopathie

Winzige Abweichungen in Körperzellen haben mitunter schwerwiegende Folgen. Berliner Forscher haben herausgefunden, warum Zellen von Patienten, die an der seltenen Muskelerkrankung Myotubuläre Myopathie leiden, nicht richtig funktionieren. Durch die in Nature veröffentlichte Arbeit ist klar geworden, wie ein dynamischer, für die Muskelentwicklung und Funktion essentieller zellulärer Prozess mittels winziger Veränderungen bestimmter Membranlipide gesteuert wird.

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11.01.2016

Gehirnarchitektur von Wirbeltieren ist bisexuell

Genitalien werden im Rattenhirn Unisex dargestellt - das haben Forscher um HU-Professor Michael Brecht in einer Untersuchung festgestellt.

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07.01.2016

Where Have All the Rodents Gone?

Der Effekt des Verlusts von Versuchstieren bei Schlaganfall- und Krebsstudien auf die Aussagekraft der Studienergebnisse

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02.12.2015

Christine Heim in Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften gewählt

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) hat Prof. Dr. Christine Heim am 27. November zum Ordentlichen Mitglied gewählt und in die biowissenschaftlich-medizinische Klasse der Akademie berufen. Die Direktorin des Instituts für Medizinische Psychologie der Charité hat damit nicht nur eine der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnungen in Deutschland erhalten, sondern ist gleichzeitig auch eines der jüngsten Mitglieder der Akademie.

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09.11.2015

Call for NeuroCure PhD Fellowships 2016

The NeuroCure Excellence Cluster invites applications for its PhD program starting in 2016

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12.10.2015

Grüne Welle im Gehirn

Theta-Wellen koordinieren Orientierung und Bewegung

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27.09.2015

Shigeki Watanabe wins 2015 Eppendorf/Science Prize

Young neurobiologist honored for novel technique to capture nerve cell activity

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22.09.2015

Zwei neue Einstein-Zentren mit Charité-Beteiligung

Förderung von Neurowissenschaften und Katalyseforschung mit 16 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren

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25.08.2015

Gehirn unter Strom

Mit elektrischer Stimulation verbessern Mediziner Leistungen des Denkorgans. Über Chancen und Grenzen.

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17.07.2015

Wie Nervenzellen sich erinnern

Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben auf der Ebene einzelner Nervenzellen einen Mechanismus identifiziert, der bei der Gedächtnisbildung eine Rolle spielen könnte. Sie stellten fest, dass rückwärts wandernde elektrische Impulse einen Rezeptor im Innern der Zelle aktivieren und so die Calciumantwort in ausgewählten Bereichen einer Nervenzelle langfristig verändern. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift PloS Biology* veröffentlicht.

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01.07.2015

Andreas Heinz ist zum Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina gewählt worden

In Anerkennung seiner wissenschaftlichen Leistungen ist Prof. Dr. Andreas Heinz im Juli 2015 zum Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina gewählt worden. Damit hat er eine der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnungen erhalten, die eine deutsche Institution vergibt.

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01.07.2015

NeuroCure researcher at the Humboldt-Universität receives coveted award from the European Research Council

Matthew Larkum, a NeuroCure researcher and Professor of Neuronal Plasticity at the Humboldt-Universität zu Berlin, has been awarded the prestigious European Research Council (ERC) Advanced Grant. This highly coveted grant of 2.5 million euros over five years is awarded to established scientists with outstanding records of achievement and an ambitious and pioneering research project.

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01.03.2015

Du Bois-Reymond Prize for Shigeki Watanabe

Shigeki Watanabe, a post-doctoral fellow in the Rosenmund Lab, receives the Du Bois-Reymond Prize of the German Physiological Society.

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13.02.2015

Neurocure researcher at the FMP receives prestigious award from the European Research Council

Biophysicist Andrew Plested has recently been awarded the prestigious "Consolidator Grant" of the European Research Council (ERC) for his research work. He was successful in his application for one of the most prominent and coveted programmes offered by the European Commission.

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11.02.2015

Nature puts the spotlight on NeuroCure researcher's advances in optics

Benjamin Judkewitz, a NeuroCure researcher and Head of the Bioimaging and Neurophotonics Lab at the Charité, was interviewed in a Nature News Feature for his groundbreaking optical techniques for seeing through opaque materials such as living tissue.

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12.01.2015

NeuroCure Visiting Fellow publishes second Nature article

The Nature article "Clathrin regenerates synaptic vesicles from endosomes" has been recommended in F1000Prime as being of special significance in its field. The paper is a collaboration of the Rosenmund Lab, NeuroCure Visiting Fellow Erik Jorgensen, and Shigeki Watanabe.

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09.12.2014

Nobelpreisträger als Gastforscher in Berlin

Das Projekt des ersten Gastwissenschaftlers am Berliner Instituts für Gesundheitsforschung ist gestartet: Nobelpreisträger Thomas Südhof untersucht gemeinsam mit Christian Rosenmund die Fehlfunktionen von Synapsen.

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20.11.2014

Call for NeuroCure PhD Fellowships 2015

The NeuroCure Excellence Cluster invites applications for its PhD program starting in 2014

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04.11.2014

Wie erzeugt unser Gehirn Temperatur-Empfindungen?

Auf welche Weise erfassen die Rezeptoren auf unserer Haut, ob etwas warm oder kalt ist? Und wie erzeugt unser Gehirn aus diesen Informationen dann eine Empfindung von der Temperatur eines Objektes? Der Antwort auf diese Fragen sind jetzt Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin Berlin-Buch (MDC) näher gekommen. Sie konnten zeigen, dass die Gehirnregion, die Informationen über haptische Reize verarbeitet, ebenso für die Wahrnehmung von feinen Temperaturunterschieden zuständig ist. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift Nature Neuroscience veröffentlicht.

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13.08.2014

Neurobiologe und Demenzforscher wird Einstein-Professor

Stephan Sigrist, Professor für Genetik an der Freien Universität Berlin, kann durch die Unterstützung der Einstein Stiftung Berlin seinen Arbeitsbereich erweitern. Die Förderung dient dem Ausbau seines Labors, in dem ein interdisziplinäres Team aus Neurowissenschaftlern und Genetikern gemeinsam forscht. Sigrist ist einer der herausragenden Experten auf dem Gebiet der zellulären und molekularen Organisation des Nervensystems. In letzter Zeit hat er zudem durch seine Forschung zum besseren Verständnis degenerativer Erkrankungen des zentralen Nervensystems insbesondere bei altersbedingter Demenz beigetragen. Der Biochemiker wird seit Längerem von Spitzenuniversitäten weltweit umworben. Durch seine Förderung als Einstein-Professor bleibt der Hauptstadt ein international gefragter Wissenschaftler erhalten

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04.06.2014

Turbo für Nervenzellen: Funktion von ADHS-Gen erforscht

Menschen mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) haben gehäuft Mutationen im Gen für GIT1 – Berliner Forscher um Prof. Volker Haucke zeigen nun, welche Rolle das Eiweißmolekül im Gehirn spielt. Mit gleich zwei neuen Veröffentlichungen erweitert die Gruppe das Verständnis davon, wie Signale an chemischen Synapsen im Nervensystem weitergeleitet werden. Den Forschern geht es um die uralte Frage, wie Nervenzellen so schnell und flexibel reagieren können – und wie selbst subtile Störungen zu einem Ungleichgewicht im Gehirn führen.

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30.05.2014

Weltweit erstes 3D-Modell einer Synapse

Blick in eine neue Welt der Neurowissenschaften: Göttinger Forscherteam um Prof. Dr. Silvio O. Rizzoli gelingt erste wissenschaftlich fundierte 3D-Darstellung einer Synapse. Veröffentlicht am 30. Mai 2014 in SCIENCE. Beteiligt waren Kooperationspartner aus der Universitätsmedizin Göttingen, dem Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin, Göttingen, und dem Leibniz Institut für Molekulare Pharmakologie, Berlin.

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09.05.2014

FMP-Direktor Volker Haucke wird EMBO-Mitglied

Direktor des Leibniz-Instituts für Molekulare Pharmakologie (FMP) Volker Haucke wird EMBO-Mitglied.

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08.05.2014

Charité-Professor Christian Spahn wird EMBO-Mitglied

Der Biochemiker und Molekularbiologe Prof. Dr. Christian Spahn ist von der Europäischen Organisation für Molekularbiologie (EMBO) als neues Mitglied gewählt worden. Mit dieser Wahl wurde Prof. Spahn, Leiter des Instituts für Medizinische Physik und Biophysik der Charité – Universitätsmedizin Berlin, für seine herausragenden Forschungsergebnisse im Bereich der Molekularbiologie geehrt.

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17.04.2014

Navigationshilfe für Nervenfasern

Woher wissen Nervenfasern, wohin sie wachsen und mit welchen der rund hundert Milliarden Nervenzellen des Gehirns sie eine Verbindung eingehen müssen? Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben jetzt zwei Moleküle identifiziert, die die Navigation wachsender Nervenfasern steuern. Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Communications* veröffentlicht.

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25.03.2014

Lillie Awards for Collaborative Research to NeuroCure Visiting Fellow Eric Jorgenesen

Jorgensen and his colleagues from the University of Utah and Charité-Universitätsmedizin Berlin will use novel electron microscopy imaging techniques to investigate the cellular and molecular mechanisms underlying synaptic plasticity

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27.02.2014

Thomas Südhof wird BIH Visiting Fellow

Stiftung Charité holt Nobelpreisträger Thomas Südhof an das Berliner Institut für Gesundheitsforschung

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31.01.2014

Schnell feuernde Nervenzellen recyceln schnell

Wissenschaftlern der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist es in Zusammenarbeit mit Kollegen der Universität Utah gelungen, ultraschnelle Prozesse an den Kommunikationsschnittstellen von Nervenzellen zu dokumentieren.

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15.01.2014

Interview mit Einstein-Professor Dietmar Schmitz

Die Einstein Stiftung hat Interviews mit von der Stiftung geförderten Wissenschaftler/Innen durchgeführt, unter ihnen NeuroCure Vorstandsmitglied Dietmar Schmitz.

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25.10.2013

Call for NeuroCure PhD Fellowships 2014

The NeuroCure Excellence Cluster invites applications for its PhD program starting in 2014

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18.10.2013

The Lancet: “Gold standard” imaging study reveals no association between venous narrowing and multiple sclerosis

A study set up to examine the association between multiple sclerosis (MS) and narrowing of the veins which lead from the brain to the heart has found that there is no significant difference between rates of venous narrowing in people with MS, their unaffected siblings, and unrelated people without MS.

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19.09.2013

Bremse im Kopf

Berliner Forschern gelingen neue Einsichten in die Arbeitsweise des Gehirns

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02.09.2013

Verabreichung der natürlichen Substanz Spermidin stoppt Demenz

Wissenschaftler der Freien Universität Berlin und der Universität Graz zeigen, dass durch die Fütterung mit Spermidin altersbedingte Vergesslichkeit bei Fruchtfliegen gestoppt werden kann

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27.08.2013

Langzeitgedächtnis in der Hirnrinde

Das Gehirn speichert Verknüpfung von Sinneseindrücken in der Großhirnrinde, nicht im Hippocampus. Die Ergebnisse der Studie verändern die bisherige Vorstellung vom Gedächtnis fundamental, nach der der Hippocampus als Speicherort genutzt wird. Stattdessen werden manche Gedächtnisinhalte in der motorische Großhirnrinde gespeichert.

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04.07.2013

Wie ein unsichtbarer Dirigent

Berliner Forscher zeigen, wie eine einfache biochemische Reaktion die Bildung von Transportpartikeln in Zellen steuert – ein grundlegender Vorgang für Zellwachstum und Kommunikation zwischen Zellen

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14.03.2013

Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis für James Poulet

Für seine herausragenden Leistungen in der biomedizinischen Forschung hat der britische Neurowissenschaftler Dr. James Poulet vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch den Paul-Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis erhalten. Der mit 60 000 Euro dotierte Preis wurde dem Forscher, der im Exzellenzcluster „NeuroCure“ an der Charité Berlin arbeitet, in der Frankfurter Paulskirche verliehen. Dr. Poulet hat laut Paul Ehrlich-Stiftung mit seinen Arbeiten das Verständnis, wie das Gehirn Verhalten beeinflußt, erweitert. Seine Arbeiten seien zudem von grundlegender Bedeutung für die Entwicklung künstlicher Gelenke und Prothesen.

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01.11.2012

Sprecherwechsel beim Exzellenzcluster NeuroCure

Zum 01. November 2012, mit Beginn der zweiten Förderphase, wird Herr Professor Dr. Christian Rosenmund neuer Sprecher des Exzellenzclusters NeuroCure. Er folgt damit auf Herrn Professor Dr. Dietmar Schmitz, der NeuroCure als Mitglied des Vorstands weiterhin zur Verfügung steht. Gewählt wurde Christian Rosenmund am 1. Oktober 2012 auf der Mitgliederversammlung des Exzellenzclusters.

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31.10.2012

Demenzforschung: Agnes Flöel erhält Pette-Preis 2012 der DGN

Als eine der erfolgreichsten und vielversprechendsten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Klinikerinnen in der deutschen Neurologie wurde Prof. Dr. med. Agnes Flöel, Berlin, mit dem Pette-Preis 2012 geehrt.

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18.10.2012

NeuroCure zieht in neues Lehr- und Forschungszentrum

Die Charité - Universitätsmedizin Berlin hat pünktlich und planmäßig zum Semesterbeginn ihr neues Lehr- und Forschungszentrum feierlich eröffnet. Das moderne Gebäude auf dem historischen Campus Charité Mitte vereint erstmals wichtige Grundlagenfächer der Medizinischen Fakultät, das Exzellenzcluster NeuroCure sowie die Lehre insbesondere in den naturwissenschaftlichen Fächern des Medizinstudiums.

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31.07.2012

Gut vernetzt – wichtig für Gehirnleistung

Sprache und Sinneswahrnehmung, Gedankenbildung, Entscheidungsprozesse und Bewegung sind komplexe Aufgaben, die das Gehirn nur bewältigt, wenn die einzelnen Nervenzellen, die Neuronen, gut vernetzt sind. Berliner Neurowissenschaftler haben jetzt ein molekulares Schaltersystem entdeckt, das diese Vernetzung der Nervenzellen reguliert. Die Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin, des Exzellenzclusters NeuroCure und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) wurde nun im Fachjournal „Genes and Development“ veröffentlicht.

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19.06.2012

Informationsfluss im Gehirn ist keine Einbahnstraße

Eine alte Frage der Gehirnforschung lautet, wie Informationen im Gehirn verarbeitet werden. Einen Beitrag zur Antwort liefern jetzt Neurowissenschaftler der Charité - Universitätsmedizin Berlin, des Exzellenzclusters NeuroCure und der Universität Newcastle. In einer aktuellen Studie konnten sie zeigen, dass Signale nicht nur im Nervenzellkörper entstehen, sondern auch in deren Leitbahnen, den Axonen. Eine besondere Filterzelle reguliert dabei die Signalweiterleitung. Die Ergebnisse wurden jetzt im Fachjournal Science veröffentlicht.

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15.06.2012

Erfolg für neurowissenschaftliche Forschung in Berlin

Mit der Fortführung des Exzellenzclusters NeuroCure, einer Kooperation der Charité - Universitätsmedizin Berlin und ihrer Universitäten, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin sowie dreier außeruniversitären Forschungsinstituten, wird der bereits in den vergangen Jahren stark vorangetriebene Ausbau des neurowissenschaftlichen Standorts Berlin nachhaltig fortgesetzt. Seit 2007 arbeiten die universitären Wissenschaftler mit den Forschern des Max-Delbrück-Zentrums für Molekulare Medizin (MDC), des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums (DRFZ) und des Leibniz-Instituts für Molekulare Pharmakologie (FMP) interdisziplinär und über die institutionellen Grenzen hinweg zusammen, um die Funktionen des Nervensystems zu erforschen. „In den letzten Jahren konnten wir durch umfangreiche internationale Berufungen den neurowissenschaftlichen Forschungsstandort Berlin erfolgreich ausbauen. Diesen Weg werden wir jetzt fortsetzen und die begonnenen Kooperationen mit den zusätzlichen Mitteln weiter verstärken“, freut sich Dietmar Schmitz, Sprecher und Initiator des Exzellenzclusters.

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11.06.2012

Drahtseilakt im Gehirn

Bis zu 1000 elektrische Signale müssen einzelne Nervenzellen pro Sekunde aussenden, damit wir uns in der Welt zurechtfinden können. Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) und des Exzellenzclusters NeuroCure an der Charité-Universitätsmedizin haben einen zentralen Schalter bei diesem Vorgang – den Glutamat-Rezeptor – genauer untersucht. Bis ins Detail verstehen die Forscher inzwischen die molekulare Maschinerie, durch die Gedanken, Sinneseindrücke und Reaktionen überhaupt erst möglich sind. Der Glutamat-Rezeptor entscheidet dabei nicht nur über die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns, sondern könnte auch eine Rolle spielen bei Störungen wie Schlaganfällen, Parkinson und Epilepsie.

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03.05.2012

Von Mäusen und Menschen

Fehlfunktionen einzelner Proteine können Störungen an neuronalen Kontaktstellen verursachen, die zu autistischen Verhaltensweisen führen – zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie im Fachjournal „Nature“ nach der Untersuchung an genetisch veränderten Mäusen. Die Studie, an der Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Exzellenzclusters NeuroCure beteiligt waren, stützt damit die Hypothese, dass Störungen an neuronalen Kontaktstellen, den Synapsen, Ursache für die Entwicklung von neuropsychiatrischen Erkrankungen wie Autismus sein können. Das internationale Forscherteam, zu dem auch Wissenschaftler der Universität Ulm und des Pariser Institut Pasteur gehören, schreibt dabei den erregenden Synapsen eine Schlüsselrolle zu. Diese Erkenntnis könnte ein wichtiger Baustein für künftige Autismus-Therapien sein.

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03.04.2012

Forschungspreis für Berliner Nachwuchswissenschaftlerin

Die Berliner Wissenschaftlerin Tatiana Korotkova am Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) und im Exzellenzcluster NeuroCure an der Charité – Universitätsmedizin Berlin erhält den diesjährigen Forschungspreis für Nachwuchswissenschaftler des Human Frontier Science Programms (HFSP).

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29.02.2012

Charité und MDC-Forscher zeigen mit 7-Tesla MRT: Multiple Sklerose zerstörerischer als bislang angenommen

Mit einem 7-Tesla-Magnetresonanz-Tomographen (MRT) haben Forscher in Berlin nahezu doppelt so viele Schäden im Gehirn von Patienten mit Multipler Sklerose (MS) nachweisen können, wie mit dem in der Routine-Diagnostik üblichen 1,5-Tesla-MRT. „MS-Patienten sollten daher in Zukunft sehr viel früher und noch konsequenter behandelt werden“, empfiehlt der Leiter der Studie, Prof. Friedemann Paul vom Exzellenzcluster NeuroCure und dem Experimental and Clinical Research Center der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin-Buch (Archives of Neurology published online Feb. 20, 2012. doi:10.1001/archneurol.2011.2450)*.

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27.02.2012

Professor Michael Brecht erhält Leibniz-Preis 2012

Prof. Dr. Michael Brecht, NeuroCure Vorstandsmitglied und Sprecher des Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience und der Humboldt-Universität zu Berlin erhielt am 27. Februar den renommierten, mit 2.5 Millionen Euro dotierten, Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) 2012. In der Begründung der DFG hieß es: „Der Leibniz-Preis für Michael Brecht ehrt einen Wissenschaftler, der mit originellen Forschungsansätzen und innovativen Techniken Pionierarbeit in der Neurobiologie geleistet hat.“

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27.02.2012

Wie das Gehirn kommuniziert

Einen wichtigen Mechanismus, wie die menschlichen Gehirnhälften miteinander kommunizieren, entdeckte nun ein Forscherteam aus Berlin und der Universität Bern. Die gewonnenen Ergebnisse, die in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Science vorgestellt werden, führen zu neuen Einblicken in die Nervenzellkommunikation des Gehirns, die auch bei Schlaganfall eine Rolle spielen könnten.

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16.02.2012

Beschleunigte Wirkstoffsuche gegen Alzheimer und Parkinson

Prof. Erich Wanker vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) und Wissenschaftler des Exzellenzcluster NeuroCure erhält in den kommenden zwei Jahren 675 000 Euro von der Helmholtz-Gemeinschaft. Damit soll die Wirkstoffsuche für Krankheiten, die auf Proteinfehlfaltungen zurückgehen, beschleunigt werden. Dazu zählen auch Alzheimer und Parkinson. Von Seiten des MDC, das zur Helmholtz-Gemeinschaft gehört, wird das Projekt mit derselben Summe unterstützt, so dass für dieses Forschungsprojekt insgesamt 1,35 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

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16.01.2012

Zucker fürs Gehirn

Sauerstoff und Glukose sind die Nahrung unseres Gehirns. Fehlen sie, sterben die Nervenzellen ab, wie zum Beispiel beim Schlaganfall. Einen neuen Mechanismus, um dies zu verhindern, entdeckte nun ein internationales Forscherteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der kanadischen McMaster Universität. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA veröffentlicht.

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16.12.2011

Wenn Nervenzellen nicht mehr reden

Durch ihre Forschung an Fruchtfliegen ist es Berliner Neurowissenschaftlern des Exzellenzclusters NeuroCure gelungen, einen wichtigen Mechanismus der neuronalen Kommunikation besser zu verstehen. Sie konnten zeigen, dass ein bestimmtes Protein für die Signalübertragung zwischen Nervenzellen von entscheidender Bedeutung ist. Dies ist von besonderem Interesse, da manche Menschen mit Autismus – einer funktionellen Entwicklungsstörung des Gehirns – genetische Defekte in diesem Protein aufweisen. Somit könnten die Erkenntnisse die Möglichkeiten für eine effektivere Behandlung dieser Erkrankung verbessern. Die Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Science vorgestellt.

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23.11.2011

Neues Muskelreparatur-Gen entdeckt

Ein internationales Forscherteam aus England und der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat neue Erkenntnisse zur Funktion von Muskelstammzellen vorgelegt, die in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Genetics* veröffentlicht sind. In ihrer Arbeit beschäftigten sich die Forscher mit Familien, deren Kinder an einer fortschreitenden Muskelschwäche leiden. Mit Hilfe der sogenannten Next Generation Sequencing-Methode, einer Methode zur Genanalyse, entdeckten die Wissenschaftler ein für die Muskelschwäche verantwortliches verändertes Gen, das sogenannte MEGF10-Gen.

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07.11.2011

NeuroCure-Forscher erhalten hochdotierte Förderung der EU

Zwei Wissenschaftler des Exzellenzclusters NeuroCure am Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und dem Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie Berlin (FMP) haben unabhängig von einander den renommierten Forschungspreis des Europäischen Forschungsrates (European Research Council ERC) erhalten. Die beiden Neurobiologen Prof. Gary Lewin (MDC) und Prof. Thomas Jentsch (MDC/ FMP) erhalten jeweils einen „ERC Advanced Grant“ in Höhe von 2,5 Millionen Euro zur Unterstützung ihrer Forschung.

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01.11.2011

Christian Otte zum Adjunct Professor of Psychiatry an die NYU berufen

Prof. Dr. Christian Otte vom Exzellenzcluster NeuroCure an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie ist zum „Adjunct Professor of Psychiatry“ an die New York University (NYU) berufen worden.

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27.10.2011

Weltweit über 100 klinische Studien mit grünem Tee – doch schwer vergleichbar

In den USA, Asien und in Europa, darunter auch in Deutschland, gibt es über 100 klinische Studien, in denen die Wirkung von grünem Tee auf die verschiedensten Erkrankungen geprüft wird. Dazu gehören unter anderem neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson, Chorea Huntington, Multiple Sklerose, Duchenne Muskeldystrophie, Stoffwechselerkrankungen wie Adipositas (extremes Übergewicht), Herz-Kreislauf-Krankheiten, Entzündungen wie Atherosklerose (Arterienverkalkung) sowie Krebs. Darauf haben Wissenschaftler und Ärzte auf einer internationalen Tagung zu „Tee und Gesundheit“ im Max Delbrück Communications Center (MDC.C) in Berlin-Buch vom 27. - 28. Oktober 2011 aufmerksam gemacht.

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11.10.2011

Neue Erkenntnisse zur Funktion des Hippocampus

Ein Forscherteam aus Berlin, München und Haifa hat neue Erkenntnisse zur Funktion des Hippocampus, einem für die Gedächtnisbildung wichtigen Gehirnareal vorgelegt. Die Forscher untersuchten dabei zelluläre Mechanismen hochfrequenter Rhythmen, die eine wichtige Rolle bei Gedächtnisprozessen und in veränderter Form möglicherweise auch bei diversen Hirn-Erkrankungen spielen.

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05.08.2011

Kleine Moleküle ganz groß - Neue Therapieansätze gegen Viren, Bakterien und Krebs

Wissenschaftler der Freien Universität Berlin und des Exzellenzclusters NeuroCure um den Biochemiker Prof. Dr. Volker Haucke haben in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Australien und dem Leibniz Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) in Berlin kleine Moleküle entwickelt, welche die zelluläre Aufnahme wichtiger Signalmoleküle aber auch krankheitserregende Organismen wie das menschliche Immunschwäche-Virus (HIV) oder Bakterien hemmen. Diese Substanzen stören die Funktion des zellulären Gitterproteins Clathrin und könnten so als Ausgangspunkt für neue therapeutische Ansätze zur Behandlung von Krebs, viralen oder bakteriellen Infektionen oder neurologischen Störungen dienen. Die Ergebnisse wurden in der jüngsten Ausgabe des angesehenen internationalen Fachmagazins Cell veröffentlicht.

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02.08.2011

Feuer frei - Wie Nervenzellen erregbar bleiben

Wissenschaftler der Freien Universität Berlin und des Exzellenzclusters NeuroCure um Prof. Dr. Volker Haucke haben in Zusammenarbeit mit Kollegen des Leibniz Instituts für Molekulare Pharmakologie (FMP) in Berlin Mechanismen entschlüsselt, welche die Regeneration Botenstoff enthaltender Membranbläschen im Gehirn steuern. Störungen des Regenerationsprozesses infolge von Mutationen in wichtigen Eiweißmolekülen wie CALM oder AP180 sind eine mögliche Ursache der Entstehung neurodegenerativer Erkrankungen wie der Alzheimerschen Krankheit. Die Ergebnisse wurden in der jüngsten Online Ausgabe der angesehenen Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA veröffentlicht.

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18.07.2011

Neue Hoffnung im Kampf gegen Immunkrankheiten

Eine bestimmte Art von Immunzellen, die im Darm eine neue Funktion annehmen kann, stellt sich als effektiver Helfer im Kampf gegen Autoimmunkrankheiten heraus. Diese Entdeckung machten Forscher des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin, ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft, des Exzellenzclusters NeuroCure, und der Yale University School of Medicine, welche sie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature* präsentieren.

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05.07.2011

Berlin erneut erfolgreich in der Gesundheitsforschung

Mit der Einrichtung eines neuen Standortes des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten sich die Berliner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein weiteres Mal erfolgreich mit ihrem Forschungs-konzept in einem Bundeswettbewerb durchsetzten.

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26.05.2011

Die Vermessung der Welt durchs Gehirn: Forscher identifizieren Schaltkreise, mit denen Ratten ihre Umwelt kartieren

Erstmals können Forscher der Humboldt Universität zu Berlin, des Bernstein Zentrums Berlin und des Exzellenzclusters NeuroCure erklären, wie die zelluläre Architektur des Ortsgedächtnisses mit dessen Rolle bei der Orientierung zusammenhängt. In der Fachzeitschrift Neuron präsentieren sie eine neue Technik, mit der sie die Aktivität und Verschaltung einzelner Nervenzellen in freilaufenden Tieren untersuchen konnten. Diese Methode ermöglichte es ihnen, die Schaltkreise zu identifizieren, mit denen Ratten die räumliche Struktur ihrer Umwelt erfassen und erlernen.

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23.05.2011

Welt-MS-Tag: Einladung zum Pressegespräch

Berliner Einstein‐Professor besucht Deutsche Multiple Sklerose Stiftung NRW (DMSS NRW) anlässlich des Welt‐MS‐Tages

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