Forschungfelder

Der Cluster hat sich im Rahmen der Exzellenzstrategie mit einer innovativen Forschungsagenda erfolgreich beworben und wird ab 2019 weiter gefördert.

Ziel in der neuen Förderperiode ist es, 25 exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Forschungsbereichen zusammen zu führen, die das Potenzial besitzen, Grundlagenwissenschaft und klinische Forschung zu reformieren. Die enge Verbindung dieser beiden Bereiche soll die Entwicklung neuer diagnostischer und therapeutischer Verfahren vorantreiben.

NeuroCure wird sich zukünftig gezielt auf Projekte aus drei komplementären Bereichen der neurowissenschaftlichen Forschung konzentrieren: Entwicklung, Homöostase und Altern. Der Fokus liegt dabei nicht auf einer spezifischen Krankheit des zentralen Nervensystems, vielmehr sollen übergreifende pathophysiologische Mechanismen identifiziert werden, die neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen zugrunde liegen.

Die drei Forschungsbereiche werden durch neue translationale Module ergänzt: BrainLab bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Zugang zu stationären Patientinnen und Patienten mit akuten und schweren Gehirnerkrankungen, SPARK beschleunigt und optimiert Translationsprozesse; VOS – Value and Open Science verbessert die Vorhersagekraft unserer Forschung.

Die Integration neuer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in das interaktive und interdisziplinäre Forschungsumfeld sowie die Etablierung neuer Strukturen mit innovativen Programmen wird die Umsetzung von wissenschaftlicher Erkenntnis in die klinische Anwendung beschleunigen.
Mit diesen Maßnahmen will der Cluster Berlin eine internationale Führungsrolle im Bereich der translationalen Neurowissenschaften zuweisen.