MSIM-Studie: Magnetresonanztomographische Charakterisierung zerebraler Läsionen bei inflammatorischen versus nicht-inflammatorischen ZNS-Erkrankungen und ihre Assoziation mit dem Krankheitsverlauf

Gegenstand dieser Studie sind Magnetresonanztomographie (MRT)-Untersuchungen am 7-Tesla (T)-MRT. 7T-MRT ermöglicht, Bilder höchster räumlicher Auflösung ohne eine bekannte schädigende Nebenwirkung aufzunehmen. Es eignet sich hervorragend für die Bildgebung des Gehirns und des Sehnervs, sodass detailgenaue Aussagen über Schädigungen in diesen wichtigen Strukturen des Zentralnervensystems getroffen werden können. Ziel dieser Studie ist es, spezifische Veränderungen im Gehirn (sog. entzündliche Herde oder Läsionen) bei verschiedenen entzündlichen und nicht-entzündlichen Erkrankungen zu untersuchen und bei einem Teil der/die Studienteilnehme:inr auch die Zusammenhänge der visuellen Wahrnehmung, der Weiterleitung und Verarbeitung über die optischen Reizleitungssysteme in Kombination mit strukturellen Hirnveränderungen besser zu verstehen.

Studienleitung: Prof. Dr. med. Friedemann Paul (Leitung AG Neuroimmunologie, NCRC)