Peter Hegemann erhält Warren Alpert Preis

18.07.2019

Der Warren Alpert Foundation Preis geht in diesem Jahr an den NeuroCure Wissenschaftler Peter Hegemann sowie an drei weitere Forscher aus dem Bereich Optogenetik: Edward Boyden, Karl Deisseroth und Gero Miesenböck. Die Optogenetik ist eine revolutionäre Technik, die Licht und Gentechnik einsetzt, um die Aktivität von Zellen im Gehirn zu kontrollieren.

"Die Entdeckungen der vier diesjährigen Preisträger haben die Landschaft der Neurowissenschaften grundlegend verändert", sagte George Q. Daley, Dekan der Harvard Medical School. "Ihre Arbeit hat es Wissenschaftlern ermöglicht, Neuronen zu sehen, zu verstehen und zu manipulieren, was die Grundlage bildet für das Verständnis des ultimativen Rätsels - das menschliche Gehirn."

Der Biophysiker Peter Hegemann selbst arbeitet an der Erforschung lichtempfindlicher Molekülkanäle in Einzellerorganismen - Schlüsselproteine, die eine optische Manipulation ermöglichen - und entdeckte zusammen mit Karl Deisseroth die Schlüsselprinzipien der lichtempfindlichen Kanalstruktur und -funktion.

Die Warren Alpert Foundation zeichnet in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School Wissenschaftler aus, deren Arbeit das Verständnis, die Prävention, die Behandlung oder die Heilung von Krankheiten des Menschen verbessert hat.

Die Preisträger erhalten zusammmen einen Preis von 500.000 US-Dollar und werden am 3. Oktober 2019 auf einem ganztägigen Symposium an der Harvard Medical School ausgezeichnet.

Quelle: Pressemitteilung der Warren Alpert Foundation

Kontakt:
Prof. Dr. Peter Hegemann
Humboldt Universität zu Berlin
Institute of Biology, Experimental Biophysics
Exzellenzcluster NeuroCure
E-Mail: Hegemann(at)rz.hu-berlin.de

 

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